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guzymedia digitale nachbearbeitung |
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Wer über eine Digitalkamera verfügt und seine Fotos in den PC einspeist, kann diese spielend einfach nachbessern oder manipulieren. Mit einem Grafikprogramm wie zum Beispiel Photo Shop oder Paint Shop Pro wird selbst der Laie mit ein paar schnellen und einfachen Handgriffen zum Künstler digitaler Bilder. Ich möchte Ihnen hier einige hilfreiche Verfahren für digitale Effekte vorstellen. Jeder ärgert sich über Aufnahmen, die zu dunkel geworden sind. Auf Zelluloid kann man das Bild dann meistens wegschmeißen, doch in digitaler Form lässt sich das Foto meist noch retten. In der Effektschublade gibt es die Option Helligkeit/Kontrast verändern. Probieren Sie es aus. Erhöhen Sie beide Werte einfach um 20% - das Foto wirkt wie verwandelt.
Doch der eigentliche Reiz der digitalen Nachbearbeitung liegt in der Verfremdung von Bildern. Mit den Farb-Werkzeugen der Grafikprogramme können Bilder schärfer gestellt, unschärfer gemacht oder künstlerisch neu eingefärbt werden. Veränderung der Farben kann reizvoll sein. Stärkere, knalligere Farben können nämlich unter Umständen das Foto mehr in Szene setzten - selbst dann, wenn die Originalfarben teilweise verändert sind.
Manchmal können Farbveränderungen auch den Ausdruck verbessern. Wer beim Druck einen Grünstich im Bild hat, kann ihn dementsprechend korrigieren, wenn er beim Befehl Gammakorrektur den Grünwert ein wenig abschwächt. Beleuchtungseffekte können sinnvoll eingesetzt auch ein Bild interessanter machen. Wenn die Lichtintensität nicht zu hoch gesetzt wird, lassen sich bestimmte Bildpunkte betonen und andere im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten stellen. In diesem Fall ist es aber entscheidend, die Lichteffekte gut zu positionieren und den Bildbereich nicht zu stark aufzuhellen.
Wer ein echter Zeichenfan ist, kann seine Radierungen einscannen und dann am PC einfärben. Das Ausfüllwerkzeug macht dieses spielend möglich. Allerdings ist es dazu erforderlich, die Ränder dick und schwarz zu malen, so dass die Farbe nicht über sie hinausläuft. Mit ein wenig Übung lässt sich dann folgendes kreieren:
Wer die Herausforderung liebt und es liebt, Bilder zu kombinieren, der kann mit vielen Bildern auf Ebenen arbeiten. Mit den Schneidewerkzeugen und Radierern lassen sich Bilder ineinander fügen und gleiten. Wie zum Beispiel hier:
Wer Täuschungs- und Betrugsbilder machen möchte, muss schon beim Fotografieren sich dementsprechend Gedanken machen. Denn sehr oft fällt es aus proportionalen, farblichen oder auflösungstechnischen Gründen auf, wenn der Künstler versucht, den Betrachter mit seinem Foto auf die Schippe zu nehmen. Beim nächsten Bild wurde der Spiegelpartner ersetzt.
Arbeitsintensiv ist die Kombination von Bildern, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Doch trotzdem lässt sich mit ein wenig Fantasie einiges machen. Wichtig ist nur, dass Sie darauf achten, dass die Farben zueinander passen und die Formen in sich harmonisch geschlossen sind. Üben Sie ruhig ein wenig.
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