Praktikum beim hessischen Radiosender
HITRADIO FFH
(2002)

 
Zwei Monate Praktikum bei einem Radio-Sender - da nimmt man schon eine ganze Menge mit. Auch wenn ich nach meiner Zeit bei Hitradio FFH meilenweit davon weg bin, ein Radiomann zu sein, hat die Zeit doch gelangt, um einen guten Einblick in die Welt der Radioleute zu bekommen. Für mich ist das Medium Radio damit nicht mehr länger "gesichtslos". Was gehört zu einem solchen Praktikum? O-Töne sammeln (sprich: mit dem Aufnahmegerät Stimmen aus der Bevölkerung sammeln), Töne zusammen schneiden (die besten Aufnahmen aussuchen und zu einem Ganzen zusammen basteln), AnMods und Teaser schreiben (Texten für den Moderator). Dazu kommen Recherche und Themensuche nach dem Motto "Was interessiert die Welt?" Gar nicht so einfach wie man denkt. Zu meinen persönlichen Highlights im Praktikum gehörten: Gagschreiben für die Comedy-Abteilung, Produktion eigener kleiner Witzchen, Fahrstunden im B-Studio (sprich: das Üben von Moderation und Durchlaufen eines Sendungsprogramms), Rausfahren und spezielle Töne suchen (Stimmung in einer brasilianischen Samba-Bar nach einem gewonnenen Fußballspiel der Brasilianer; Nachtschicht mit Hanswolf Hohn bei der Starwars-Premiere; Treffen mit südkoreanischen Büroangestellten und gemeinsames Ansingen von WM-Anfeuerungsrufen; uvm.).
 

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